Gemeinsame Aktion für die Mütter und Kinder in der ZUE Wickede-Wimbern traf auf offene Ohren und Herzen

Die Initiatoren des gemeinsamen Spendenaufrufs, die Caritas Konferenz Wickede, die Caritas Konferenz Echthausen, die Diakonie in der ev. Kirchengemeinde Wickede und der Freundeskreis Menschen helfen Menschen Wickede, möchten auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender aussprechen. Der Erfolg dieser Aktion war unerwartet hoch. Zahlreiche Familien und Einzelpersonen boten telefonisch, nach Veröffentlichung in den Tages- und Wochenzeitungen der Region sowie auf Hellwegradio, sehr gut erhaltene und nicht mehr benötigte Kinderwagen und Buggys sowie Kindersitze an. Vieles davon wurde direkt in der Flüchtlingseinrichtung des Landes in Wimbern abgegeben. Der Freundeskreis organisierte zusätzlich einen Abholdienst und kam damit zahlreichen Spenderinnen und Spendern aus den Bereichen Lippetal, Bad Sassendorf, Soest, Werl und Möhnesee nach, die keine eigene Transportmöglichkeit nach Wimbern sahen.
So kamen bis jetzt 31 Kinderwagen, Buggys und Autokindersitze zusammen, die nun allesamt dafür sorgen, dass Mütter ihre Kinder bei dem nasskalten Wetter auch über längere Strecken gut behütet transportieren können.
Außerdem wurden über den Aufruf auch weitere zahlreiche Kleiderspenden und Spielzeug sowie hunderte Kuscheltiere gleich mit abgegeben.
Die beteiligten Ehrenamtlichenkreise bedanken sich bei der Gelegenheit auch ganz besonders bei den Vertretern der regionalen Medien , deren Mithilfe bei der Veröffentlichung im gesamten Kreisgebiet zu diesem guten Ergebnis mit beigetragen hat.

Autor eines lokalen Krimis spendet an den Freundeskreis

„Beim Kauf von so´m Büchsken bis Ende des Jahres, spende ich 2 € pro Exemplar an den Freundeskreis … Schickt mir ne PN und schon geht das Buch auf die Reise über die Sauerländer Berge direkt zu euch … “ , so spontan äußerte sich im Juli 2017 der Autor Peter Timmendorf auf unserer Facebookseite, als er von unserem Freundeskreis und der Arbeit in der Flüchtlingsunterkunft Wimbern erfuhr.

Wer noch ein Exemplar dieses Krimis mit Lokalkolorit rund um „einen“ Stausee im Kreis Soest käuflich erwerben möchte kann sich direkt an uns wenden. Wir leiten die Anfrage sofort weiter.

Gemeinnützigkeit erneut zuerkannt.

Aufgrund jährlicher Prüfung: wir erhielten jetzt erneut die Bestätigung der Gemeinnützigkeit im Sinne der

§§ 51 ff AO durch das Finanzamt Soest zugesandt.

Unsere Satzungszwecke entsprechen § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr 10 AO.

Für alle bei uns eingehenden Spenden gilt, dass wir diese ausschließlich für die Flüchtlinge bzw. in der Arbeit mit den Flüchtlingen in der ZUE Wickede-Wimbern einsetzen. Anfallende Kosten für Büromaterialien, Telefon etc. werden von den Mitgliedern selbst getragen. Gleiches gilt für Fahrtkosten.

Wir danken allen Spendern, die uns unterstützen, ganz herzlich. Ohne Eure Spenden ginge Vieles nicht umzusetzen.

Wir trauern um Heinz Vihrog

16070_original_R_by_schemmi_pixelio.deAm 12. März 2017 verstarb Heinz Vihrog, einer der Gründungsmitglieder unseres Freundeskreises. Mit ihm verliert unsere Gemeinschaft einen sehr engagierten Mitstreiter, der uns stets angespornt hat, nicht nachzulassen in unserem gesellschaftlichen Engagement für die Flüchtlinge in Wickede-Wimbern.

Wir werden ihn als Freund und Menschen nicht vergessen.

Für Wimbern ändert sich nichts

SOESTER  ANZEIGER 17.08.2016

Während sich für andere Einrichtungen im Land noch zeigen muss, ob sie weiterhin Bestand haben, ist die Zukunft der ZUE Wimbern im neuen Konzept zur Flüchtlingsunterbringung fest verankert.

Wimbern - Die Zukunft der ZUE in Wimbern bleibt berechenbar. Während man sich an Standorten wie etwa Hemer gegenwärtig Sorgen bezüglich einer möglichen Auflösung der Einrichtung macht, ist für das ehemalige Marienkrankenhaus keine Änderung der bisherigen Perspektiven vorgesehen. Das bestätigte am Mittwoch RP-Pressesprecher Benjamin Hahn.

In Hemer hat jetzt laut Presseberichten die Diakonie als Betreiber Alarm geschlagen, weil einem Plan zur Neukonzeptionierung der Flüchtlingsunterbringung in NRW zufolge die Einrichtung in Deilinghofen möglicherweise zum Jahresende geschlossen werden soll. Die Bezirksregierung hatte daraufhin bestätigt, dass es einen solchen Plan gibt. Allerdings liege er derzeit zur Prüfung beim Innenministerium.

Tatsächlich ist die jüngst von Regierungspräsidentin Diana Ewert in Wimbern präsentierte Spezialisierung Wimberns auf besonders vulnerable Flüchtlingsgruppen bereits fester Bestandteil des Planes. Während also für andere Standorte noch die Frage offen bleibt, ob sie auch künftig Bestand haben, steht die weitere Existenz der ZUE in Wimbern schon fest.

Wie berichtet, soll die Einrichtung eine Spezialisierung als Schutzraum für alleinerziehende oder alleinreisende Frauen sowie Schwangere und Flüchtlinge mit Behinderung sein. Zum Kreis der so genannten vulnerablen, also besonders schutzwürdigen Personen, die in Wimbern unterkommen sollen, zählen zudem Menschen aus dem LSBTTI-Spektrum wie Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle.

Die Maximalbelegung von ehedem bis zu 900 Flüchtlingen soll auf 650 sinken, die Regelbelegung auf 400 Plätze. Die Nutzung des ehemaligen Krankenhaus-Komplexes wird bis mindestens zum 31. Dezember 2024 angestrebt.

Autor Martin Hüttenbrink960134813-6f41e20d-3b48-4a4c-bc10-f88cf3e62ebe-OYNG

Finanzamt Soest

Das Finanzamt Soest hat problemlos unsere Gemeinnützigkeit bestätigt und weiter fortgeschrieben:

aBESCHEID vom 18.07.2016  an Heinz Vihrog

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